Die Vorbereitung auf die inzwischen traditionelle Lange Nacht der Mathematik begann am vorletzten Schultag vor den Sommerferien – mit einem Schreck! Denn ausgerechnet an diesem Novemberwochenende sollte auch das Oberstufentheater seine Aufführung haben. Und da mehrere unserer treuesten Mathematiker dort eine große Rolle hatten, musste eine Lösung gefunden werden.
Vielen, vielen Dank an dieser Stelle an Frau Fritz und das gesamte Ensemble, die wegen uns Schlaflosen den Termin einer Vorstellung schlussendlich einfach verschoben. Danke, dass ihr das möglich gemacht habt! Danke auch an die Schauspieler, die trotz anstrengender Proben und Aufführungen das Mathematikteam bereichert haben. Auch wenn nicht alle die ganze Nacht durchgehalten haben – danke, dass ihr gekommen seid!
Aus Klasse 12 und Klasse 11 meldeten sich auch schon bald zahlreiche bekannte Gesichter, die teilweise schon seit Beginn der Mathenacht vor vier Jahren regelmäßige Teilnehmer sind. Es scheint da doch eine gewisse Suchtgefahr zu herrschen .
Zögerlicher lief es leider in der Mittelstufe ab. Doch dann fanden sich doch noch zwei Tapfere, die das Wagnis zum ersten Mal eingehen wollten.
Wir starteten wie gewohnt Freitag Abend – und wie gewohnt mit dem Serverzusammenbruch pünktlich um 18 Uhr. Für nächstes Jahr ist (wieder einmal) die Lösung der Überlastung versprochen. Wir werden sehen. Dass im gleichen Moment auch das Lehrer-WLAN aus Wartungsgründen abgeschaltet wurde, entspannte die Lage auch nicht gerade.
Die Aufgaben bekamen wir dann trotzdem relativ zügig, nur das Ausdrucken erwies sich ohne WLAN als etwas aufwändiger. Aber unsere Oberstufenschüler verfügen alle über ein Tablet, sodass die Aufgaben vorerst einfach digital verteilt wurden.
Und schon gegen 18:30 Uhr wurde fleißig gerechnet und geknobelt. Dieses Jahr ging es wirklich beeindruckend schnell voran! Es zeigt sich inzwischen eine gewisse Routine in der Verteilung der Aufgaben und auch die Eingabe der Lösungen klappt inzwischen gut. Besonders bei Klasse 11 wurde in Windeseile ein Balken nach dem nächsten grün und als die Pizza eintraf, war die erste Runde schon fast geschafft.
Wenn da nicht – wie jedes Jahr – das Sudoko gewesen wäre! Als Neuheit wurde hier diesmal sogar mütterliche Hilfe von zu Hause eingebunden. Hätte man genauer gelesen und hätte man die falschen Lösungen deutlich gekennzeichnet, ja dann wäre die erste Runde noch viel schneller geschafft worden…
Die „Großen“ arbeiteten zügig und selbstständig, aber auch unsere Jüngsten hielten sich wacker. Das Sudoko war hier einfacher, dafür hatten es die mathematischeren Aufgaben wirklich in sich! Es wurden viele Kreise gezeichnet (und dabei Geogebra gelernt), Flächen verglichen (und dabei Flächenformeln wiederholt und neu gelernt) und merkwürdige Gleichungen gelöst. Ihr könnt stolz auf euch sein! Bei eurer ersten Teilnahme habt ihr euch wirklich gut geschlagen und seid sogar in die zweite Runde gekommen.
Die beiden Oberstufengruppen kämpften sich bis in die dritte Runde durch (keine Sorge, beim Abi müsst ihr nicht wissen, wie 𝑐𝑜𝑠6 aussieht!). Aber wie jedes Jahr schwächelt auch der Tapferste gegen 5 Uhr früh und so wird die letzte Runde meist eher halbherzig bearbeitet. Aber das ist nicht schlimm – Dabeisein ist alles!
Kurz vor 8 Uhr Früh hieß es dann für alle: schön wars – und jetzt ins Bett!
Toll, dass ihr dabei wart. Schön, dass ihr Spaß hattet. An die 12er geht der besondere Dank für teilweise vier Jahre verlässliche Teilnahme. Ihr dürfte sehr gerne auch nächstes Jahr als Gäste wieder kommen!
Nächstes Jahr hat die Lange Nacht der Mathematik an unserer Schule schon das erste kleine Jubiläum: wir feiern unser Fünfjähriges! Dafür möchten wir Stammteilnehmer und Lehrer besonders alle Schüler der Mittelstufe aufrufen: kommt, macht mit, traut euch! 14 Stunden Matheaufgaben zu lösen, ist nicht halb so erschreckend, wie es klingt. Wir brauchen euch, damit die Lange Nacht auch in zwei Jahren noch stattfinden kann. Save the date: 20./21. November 2026





