Am 12. März 2026 machten wir als das „Executive Committee“ der MUNOG Konferenzen 2025 und 2026 einen Ausflug nach Straßburg.
Wir starteten früh morgens mit dem Bus von Sindelfingen ins Europaviertel nach Straßburg. Dort angekommen, durften wir im Europäischen Parlament einen interessanten Vortrag des Referenten Axel Heyer vom Besucherdienst über dieses Gremium der EU hören und anschließend eine Debatte über Sicherheit im Zugverkehr der EU miterleben.
Das Europäische Parlament ist eines der wichtigsten Gremien der EU, es repräsentiert die Bürgerinnen und Bürger der EU. Die Abgeordneten debattieren über wichtige Themen, die dann in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Rat (Vertretung der Regierungen der Mitgliedstaaten) und der Europäischen Kommission (Vertretung der EU) zu Beschlüssen werden. – Neben diesen Grundlagen zu den europäischen Institutionen vermittelte uns die Einführung auch sehr anschaulich die Bedeutung der Sprachkompetenz – nicht nur auf Seiten des großen Dolmetscherstabs, sondern auch bei den Abgeordneten selbst. Und auch der Satz „Demokratie braucht Zeit, Diktatur geht schnell.“, den wir von Axel Heyer bei seinem Vortrag über die EU hörten, bestätigte sich bereits in der kurzen Zeit, in der wir der Debatte beiwohnen konnten.
Nach einem Rundgang in der Ausstellung „Parlamentarium – Simone Veil“ ging es für die Mittagspause dann in die Altstadt, wo wir bei Flammkuchen über das Erlebte diskutierten.
Am Nachmittag besuchten wir mit Referentin Claudia Klein den Europarat und erfuhren mehr über seine Arbeit und Ziele. Der Europarat schafft seit dem 5. Mai 1949 mit seinen mittlerweile 46 Mitgliedsstaaten einen weltweit einzigartigen Schutzmechanismus für Menschenrechte. Die Mitgliedsstaaten einigten sich in der Europäischen Menschenrechtskommission zum Beispiel auf das Recht jedes Menschen auf das Leben (Art. 2), das Verbot von Folter und Sklaverei (Art. 3&4) und das Recht auf Gedanken-, Gewissens-, Meinungs- und Religionsfreiheit (Art. 9&10).
Am Ende möchten wir uns noch bei allen Beteiligten für diesen eindrucksvollen Tag bedanken. Ein besonderer Dank gilt der Stadt Sindelfingen, Natalie Pawlowski (Internationale Angelegenheiten) und natürlich Sindelfingens Oberbürgermeister Markus Kleemann, die uns diese Reise geschenkt und ermöglicht haben.
Wir freuen uns darauf, unsere Erfahrungen für ein erfolgreiches MUNOG 2026 einzusetzen und hoffen, die Stadt Sindelfingen im Oktober wieder am GGS begrüßen zu dürfen.
Theresa Köhn, Kl. 10a

