Warum sollte man Physik studieren? Wie sieht ein Biologiestudium aus? Welche Berufsmöglichkeiten eröffnet ein Chemiestudium?
Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen am GGS vergangene Woche beim Besuch der MINT-Studienbotschafter der Universität Tübingen.
Nach der Begrüßung durch die Koordinatorin Frau Haab stellten Studierende und Doktorandinnen bzw. Doktoranden ihre Studienfächer vor und berichteten aus ihrem Studienalltag. Dabei wurde deutlich, dass ein Physikstudium weit mehr umfasst als Formeln und Berechnungen: Besonders motivierend ist das Erfolgserlebnis, wenn nach langem Tüfteln ein komplexes physikalisches Problem gelöst werden kann. Im Biologiestudium gehören neben Vorlesungen im Hörsaal auch praktische Arbeiten in der Natur oder im Gewächshaus sowie die Auswertung von Forschungsdaten am Computer zum Studienalltag.
Darüber hinaus lernten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche interdisziplinäre MINT-Studiengänge kennen. Neben den bekannten Fächern Physik, Biologie und Chemie wurden beispielsweise Biochemie und Kognitionswissenschaft vorgestellt.
Im Anschluss an die Präsentationen konnten die Jugendlichen in Kleingruppen selbst wissenschaftlich arbeiten. Die Biochemie-Gruppe untersuchte, wie sich an einem Tatort Spuren sichern und auswerten lassen. Im Bereich Chemie wurden nachtleuchtende Kristalle hergestellt. Die Physik-Gruppe verschlüsselte und entschlüsselte geheime Nachrichten, während in der Biologie DNA aus Bananen isoliert und die Analyse genetisch bedingter Krankheiten thematisiert wurde.
Die abwechslungsreichen Experimente weckten großes Interesse und machten allen Beteiligten viel Freude. Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke in die Vielfalt der MINT-Fächer und zeigte anschaulich, wie abwechslungsreich und praxisnah ein naturwissenschaftliches Studium sein kann.
Text und Fotos: Susanne Sauer








