Schule als Staat 2005: OTOAH - ein gelungenes Großprojekt
Nach dem inzwischen schon legendären MONTAURIEN als erstem, erfolgreichen Versuch, das Projekt „Schule als Staat“ am GGS zu etablieren, folgte am vergangenen Schuljahresende der zweite Streich: OTOAH klang zwar weit weniger griffig, erwies sich aber tatsächlich als TOP und dazu passend zum gewählten Namen: On Top Of A Hill. Im Vergleich zu Montaurien geradezu ein Mammutprojekt mit fünf beteiligten Gymnasien, die sich gar zu einem Staatenbund zusammenschlossen.
Allen Staatsbesuchen und Shuttleverkehr zum Trotz spielte sich freilich während des insgesamt fünftägigen Staatslebens das Wesentliche an der einzelnen Schule ab, die Aus- und Einreisen zwischen den Staaten hielten sich in engen Grenzen. Verständlich - verlor man doch fast schon im eigenen Staat angesichts zahlloser Geschäfte, Restaurants, Bars, Beauty-Salons, Partnervermittlungen und sonstiger Vergnügungsstätten den Überblick und vor allem auch viel Geld. Locker saß die Gemeinschaftswährung PQ erst am letzten Tag, als eine galoppierende Inflation um sich griff.
Bestens informiert war die Staatengemeinschaft durch ihr Radio BöSi, das beinahe rund um die Uhr auf Sendung war und neben WunschHits auch seriöse Nachrichten und soapopera-verdächtige Lovestories in den Äther blies. Aber auch die internationale Zeitung „Red Stone News“, die Tageszeitung OTOAH TIMES und das Skandalblatt BLIND sorgten für Unterhaltung und öffentliche Meinungsbildung.
Nicht alle, aber doch eine erfreulich hohe Zahl von Mitgliedern der Schulgemeinschaft zeigten ein außerordentliches Engagement - und das alles nach dem Stress des vorangegangenen Jahresendspurts. Ein rundum gelungenes Projekt, das in einigem Abstand sicherlich der Wiederholung wert ist.