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Goldberg-Gymnasium - Schulleben
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Mundart in der Schule

"Mundart in der Schule"  Schuljahre 2004-2009

  • Der schwäbische Liedermacher Reinhold Hittinger bei den Klassen 9a und 10a (vgl. Bericht in der Stuttgarter Zeitung)
  • Sebastian-Blau-Preisträger Hanno Kluge zum Thema "Heimat" im Deutschkurs 12
  • Der alemannische Sänger Wolfgang Miessmer bei den Klassen 7a und 7c
  • Dr "Knöpfleswäscher" Wolfgang Wulz mit Neckereien bei der Klasse 5b
  • Der "See-Alemanne" Klaus-Dieter Reichert bei der Klasse 5a
  • Die schwäbischen Märchenerzählerinnen Sigrid Früh und Ulrike Krawczyk (Kl. 5)
  • Der Brauchtumsexperte Wulf Wager (Kl. 6a)
  • Der Kabarettist Uli Keuler bei einem Benefizabend
Zur Förderung der Mundart in Schule und Unterricht und zur Stärkung der regionalen Identität bei Kindern und Jugendlichen wurde auf Anregung des "Forums Volkskultur" eine Projektidee entwickelt: Mundartkünstler-, AutorInnen, MusikerInnen, KabarettistInnen, Interpreten werden in die Schulen eingeladen und gestalten dort jeweils eine Doppelstunde zum Thema "Mundart" in Klassen, bei Arbeitsgemeinschaften, bei Projekttagen und bei anderen Schulveranstaltungen. Das Künstlerhonorar wird vom Arbeitskreis "Mundart in der Schule" bezuschusst, der sich aus Mitgliedern der beiden schwäbischen und alemannischen Mundartgesellschaften "Muettersproch-Gsellschaft" und "schwäbische mund.art " zusammensetzt.

Seit April 2005 finden Mundartveranstaltungen mit Künstlern und Künstlerinnen in den baden-württembergischen Schulen statt. Als Anregung und Hilfe steht den interessierten Lehrerinnen und Lehrern eine Broschüre zur Verfügung, die an alle baden-württembergischen Schulen verteilt wurde. Dort stellen sich die 43 zur Verfügung stehenden Künstlerinnen und Künstler mit ihren Themen und möglichen Bezügen zum Unterricht sowie den Einsatzmöglichkeiten im Unterricht vor.

Dialekt stiftet Identität
"Der lokale und regionale Dialekt ist ein Stück unserer überlieferten Kultur. Er bietet künstlerische Ausdruckformen, die die Hochsprache nicht leisten kann. Insofern ist er ein zwar ein Ausdrucksmittel, das aus der Vergangenheit kommt, aber nicht rückwärts gerichtet ist, sondern identitätsbildend in die Zukunft weist", so Wulf Wager, Sprecher des Forums Volkskultur und Initiator des Projektes. Die Mundartgesellschaften wollen der Stellenwert des Dialektes im Bewusstsein der Bevölkerung verankern und stärken. "Dialekt ist nicht die Sprache der wenig Gebildeten und die Hochsprache die Sprache der Gebildeten", stellt Wager klar. Nicht umsonst hätten ausgerechnet die Länder, in denen am stärksten Dialekt gesprochen wird, nämlich Bayern und Baden-Württemberg, in der Pisa-Studie besonders gut abgeschnitten, eine Erkenntnis, die auch von einigen Lehrerverbänden in ihren Stellungnahmen zum jüngsten PISA-Vergleich angeführt wurde.
Näheres im Internet

Beim Mundartwettbewerb 2008 des Arbeitskreises "Mundart in der Schule" errang die Klasse 5a für ihren schwäbischen Fernsehabend "Wia's Pferdle ond 's Äffle ens Fernseha komma sen" einen 2. Preis in Höhe von 750 Euro.
© 2003 Goldberg-Gymnasium | Impressum | 28.12.2009