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Goldberg-Gymnasium - Schulleben  - Kultur - Klassenaufführungen
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Klassenaufführungen

Im Rahmen der Schulentwicklung am GGS haben fächerübergreifende Langzeitprojekte in den Fächern Deutsch, Bildende Kunst mit Darstellendem Spiel und Musik inzwischen ein besonderes Gewicht bekommen.
Mit großzügiger Unterstützung des Vereins der Freunde wurde 2002 im Westsaal eine Werkbühne mit Beleuchtung und Beschallung eingerichtet, auf der Proben und Aufführungen stattfinden.

Hilfe, die Herdmanns kommen


„Hilfe, die Herdmanns kommen!“ ist inzwischen zum modernen Klassiker unter den Krippenspielen geworden – insbesondere im Kreis Böblingen, wo das Stück 1999 zum ersten Mal von einer ganzen Schulklasse aufgeführt wurde, initiiert von Deutschlehrer Dr. Wolfgang Wulz, der auch 10 Jahre später zum nunmehr vierten Mal die „Herdmanns“ mit einer Unterstufenklasse als Fächer übergreifendes Projekt auf die Werkbühne des Goldberg-Gymnasium Sindelfingen (GGS) brachte.

Die turbulente Handlung dieses von Paul und Nele Maar aus dem gleichnamigen Jugendbuch der amerikanischen Autorin Barbara Robinson ins Deutsche übertragenen Theaterstücks ist rasch erzählt: Das traditionelle Krippenspiel der Sonntagskirchenkinder droht zur Katastrophe zu werden, als die als gottlos und kriminell verschrienen Herdmannkinder alle Hauptrollen an sich reißen, weil sie gehört haben, dass man in der Kinderkirche Unmengen teuerster Süßigkeiten als Belohnung bekommt. Die ganze Kirchengemeinde inklusive Frauenverein und Pfarrer geraten in Aufregung – doch es kommt völlig anders als erwartet. Gerade die Herdmanns, die in armen und prekären Wohn- und Familienverhältnissen aufwachsen, verstehen die Weihnachtsbotschaft vom kindlichen Erlöser im Stall von Bethlehem auf Anhieb weitaus besser als die braven Sonntagsschulkinder aus den wohl behüteten Wohnquartieren. Das Krippenspiel wird – mit den Herdmanns – zum besten Vorspiel aller Zeiten und rührt alle, nicht nur die hartgesottene Eugenia Herdmann, die als Maria beim abschließenden „Stille Nacht-Lied“ aufrichtige Tränen der Ergriffenheit vergießt.

Begeistert, zum Teil sogar ebenfalls ergriffen war auch das über 400 Köpfe zählende Publikum der mit viel Temperament von der Klasse 6b des GGS gestalteten  Aufführungen. Die 31 Akteure hatten in den vergangenen fünf Wochen  trotz erheblicher Behinderung durch den Grippevirus das Stück im Deutsch- und Geschichtsunterricht geprobt und neben den anspruchsvollen Hauptrollen noch mehrere Weihnachtslieder und Flötenstücke unter der Leitung ihrer Musiklehrerin Regina Ludwig erarbeitet. So wurde das Finale in der eigentlichen Krippenszene zu einem echten weihnachtlichen Erlebnis.

Sehr zufrieden mit den sicht- und greifbaren Ergebnissen des Klassentheater-Projekts zeigte sich auch Klassenlehrer und Regisseur Wolfgang Wulz: „Der hohe Einsatz bei den Proben wird dadurch belohnt, dass die Kinder bei einem solchen Projekt Kompetenzen erwerben, die im normalen Unterricht viel schwerer zu vermitteln sind.“

Voller Stolz können die Sechstklässler vom Goldberg-Gymnasium auch vermelden, dass ihre Zuschauer, darunter Klassen der Sindelfinger Martinsschule und der Grundschule Goldberg,  reichlich gespendet haben: 400 Euro können rechtzeitig zum Fest der Liebe an die Andherihilfe Indien und an die Goldberg-Schule in Kambodscha überwiesen werden, wodurch Kindern Bildung ermöglicht wird, die unter Kinderarbeit und hierzulande kaum vorstellbarer Armut leiden.
Sindelfinger Zeitung, 24.12.2009

Wenn Schwäne kleben und Hühner Pflaumen legen


Wo vor einer Woche noch Ministerpräsident Oettinger mit dem Seminarkurs „Gespräche am Goldberg“ talkte, wuselten jetzt die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen herum und standen in der Aula des Goldberg-Gynasiums meist zum ersten Mal auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“: Klassentheater war angesagt und von Federvieh handelten die beiden Stücke – trotz Vogelgrippe garantiert virenfrei und unterhaltsam.

Das Märchen „Schwan, kleb´ an“ des Dichters, Märchen- und Sagensammlers Ludwig Bechstein (1801 – 1860) stand am Beginn einer unterhaltsamen Theaterstunde. Die Klasse 5c hatte sich schon seit Wochen mit ihrer Deutschlehrerin Helga Abelein und der als Regieassistentin fungierenden Referendarin Ulrike Haußmann auf den großen Moment des Auftritts vorbereitet und spielte nun die Geschichte vom verlachten Gottfried vor, dem ein liebes, altes Weibchen zu einem Zauberschwan verhalf, an dem nach und nach eine so lustige Truppe kleben bleibt, dass sogar die ewig traurige Prinzessin endlich wieder lachen kann. Keine Frage, dass Gottfried vom König seinen verdienten Lohn erhält: ein Herzogtum und die Hand der nunmehr ewig fröhlichen Tochter.

Die Fünfer boten höchst abwechslungsreiche Szenen aus Pantomime, Dialogen, Erzählabschnitten und sogar einem im Hintergrund ablaufenden Schattenspiel mit Stabfiguren, die sie mit Lehrerin Katja Vogler im erweiterten Kunstunterricht zusammen mit den Kunstzugschülern der Klasse 5a hergestellt hatten.

Gleich im Anschluss brachte die Klasse 5b das „Pflaumenhuhn, das Ärgernis erregte, weil es, was Hühner sonst nicht tun, statt Eiern Pflaumen legte.....“ auf die Bühne -eine tragik-komische Ballade von Peter Hacks. Mit Tempo und Rhythmus, trommelnd, klatschend und rappend tummeln sich die Kunstzugschüler im rasanten Geschehen um das arme Huhn. Von ihrem Klassen- und Kunstlehrer Tilman Nagel, der auch Darstellendes Spiel unterrichtet, und in Deutsch bei Katrin Eberle wurde die Klasse glänzend aufs Pflaumenhuhn eingestellt. Das findet wegen seiner Pflaumen- statt Eierlegerei ebenso einen frühen Tod wie der Eier tragende Pflaumenbaum sein Schicksal als Stuhl und Tisch..., auf und an denen sitzend der erboste Bauer im Finale furioso schließlich sein gebratenes Pflaumenhuhn verspeist.

Keine Frage, dass die beiden unterhaltsamen Klassentheaterstücke unter großem Applaus nicht nur den Parallelklassen, sondern auch den Familien und Freunden inweiteren Vorstellungen präsentiert wurden.


Am Anfang stand ein Körbchen mit Zetteln


Gleich zweimal präsentierte die Klasse 7 b des Goldberg-Gymnasiums Sindelfingen (GGS) ihr Balladenprojekt auf der Werkbühne: Waren es am Freitag die Eltern, so füllten einige Tage später die Parallelklassen den Westsaal und verfolgten die Ergebnisse des fächerübgreifenden Balladenprojekts, das von Deutsch- und Musiklehrerin Bettina Gölz und Kunstlehrerin Katja Vogler initiiert und begleitet worden war.

Von der Klassik bis zur Moderne war alles vertreten, was die Balladenliteratur hergibt: Droste-Hülshoffs "Knabe im Moor", Goethes "Totentanz", Schillers "Handschuh" und "Bürgschaft" und natürlich Fontanes "John Maynard" wurden ebenso von den Eleven - gar nicht so selbstverständlich "by heart" - vorgetragen wie die modernen Balladenwerke eines Otto Ernst ("Nils Randers"), eines Konstantin Wecker ("Dackel Waldi") oder Michael Endes "Seiltänzer Felix Fliegenbeil". Schlaginstrumente und selbst erzeugte Geräusche begleiteten einerseits das meist schaurige Geschehen der älteren Balladen. Gefragt waren aber auch die darstellerischen Talente, die mit pantomimischen Einlagen die Handlung verdeutlichten. Visuell beeindruckten der Bilderreigen mit Karikaturen zu "Felix Fliegenbeil" sowie - rechtzeitig zum Abschluss des Schillerjahres 2005 - der mit Hilfe von Playmobilfiguren und weiteren Plastikmaterialien aufwändig produzierte Trickfilm zur "Bürgschaft".

Einen lebendigen Einblick in die Vorbereitungen gibt der Werkstattbericht von Ayla, Larissa, Jasmin und Vivien aus der Klasse 7b: "Es hat alles damit angefangen, dass unsere Lehrerin in die Klasse kam und ein Körbchen mit Zetteln herumreichte. Auf den Zetteln standen die verschiedenen Balladentitel. So wurden die Arbeitsgruppen bunt zusammengewürfelt, doch nicht alle waren mit ihrem Zufallsteam zufrieden. Trotzdem wurde alsbald fleißig auswendig gelernt, gezeichnet, Theater gespielt, gefilmt und Musik gemacht. Denn jede Gruppe hatte eine andere Aufgabe, ihre Ballade darzustellen, zum Beispiel zu vertonen oder einen Comic zu zeichnen. Einige meckerten über ihre zu lange Ballade, andere verstanden den Sinn einfach nicht. Auch in den Deutsch- und Kunststunden wurde geübt.

Und schließlich kam der Praxis-Tag: Die Theatergruppen wiesen ihre Statisten ein, während andere immer noch auf der Suche nach passenden Instrumenten waren. Auch die Comicgruppen vollendeten ihre Kunstwerke. Am Ende des P-Tages wurden die Balladen das erste Mal vor den anderen Gruppen aufgeführt. Die Klasse kritisierte sich gegenseitig und gab viele Verbesserungsvorschläge.

Zwei Tage später fand etwas statt, das eigentlich eine Generalprobe sein sollte, aber in einem Chaos endete. Das Licht ging an, während auf der Bühne noch Vorbereitungen gemacht wurden. Unsere Regisseurin war völlig entsetzt.

Endlich kam die Aufführung, vor Eltern, Großeltern, Tanten, Onkels und Geschwis- tern! Und damit auch das Lampenfieber. Alle waren in den Umkleiden der kleinen Turnhalle und zogen ihre Kostüme an. Einer musste sogar ein Löwenkostüm anziehen! Und auch andere verkleideten sich. Und dann ging es los: Die erste Ballade wurde aufgeführt, ,Der Knabe im Moor', dann ,Der Totentanz'.

Die Stimmung in den Umkleiden stieg von Ballade zu Ballade, weil alles so gut klappte. Natürlich gab es ein paar Patzer, aber die bleiben geheim."

"ANNO 1202 - Der König kommt in die Stadt" - Wiederaufnahme durch die Klasse 7a im Schuljahr 2007/08

Das mittelalterliche Stationenspiel wird als szenische Zeitreise in den Fächern Deutsch, Englisch und Latein in Dialoge gefasst. In Deutsch und Musik werden Szenen und Musikstücke einstudiert, in Bildender Kunst das Bühnenbild gebaut und bunte Hintergrundbilder gemalt, im Textilen Werken Kostüme zurechtgeschnitten, im Sport Tänze, Jonglage und akrobatische Einlagen geprobt. Mehrere Aufführungen mit verschiedenen 6. Klassen seit 1999, nachdem das Pilotprojekt mit Platz 2 beim "Stuttgarter Preis 1999" des Klettverlages ausgezeichnet worden war:

"Dieses Projekt stellt ein überzeugendes Beispiel für Prozess- wie Produktlernen dar. Von einer reflektierten Konzeption über die Möglichkeiten von Langzeitprojekten in der Schule ausgehend, wird hier in einer breit angelegten Fächerverknüpfung ein Einblick in das mittelalterliche Leben erarbeitet und im Theaterspiel dokumentiert. Dabei wechseln von den Lehrenden gesteuerte Erarbeitungsphasen mit motivierenden, produktionsorientierten Schüleraktivitäten. Bei der Ausarbeitung szenischer Dialoge vernetzen die Schülerinnen und Schüler, was sie in den einzelnen Fächern über das Leben im Mittelalter gelernt haben, und fügen die einzelnen Elemente zu einem neuen Gesamtbild zusammen."

Die Wiederaufnahme des mittelalterlichen Stationenspiels im Frühjahr 2005 durch die Klasse 6a wurde von über 300 Zuschauern und von der örtlichen Presse mit großem Applaus bedacht:

So schrieb die Böblinger Kreiszeitung am 21. März 2005:

Eigentlich wollen Michael und Stephanie nur an ihrem Laptop das neue Computerspiel "Anno 1202" ausprobieren. Doch plötzlich schlafen sie ein und finden sich inmitten der mittelalterlichen Welt wieder. Dort bieten Goldschmiede und Tuchhändler ihre Waren feil, die Wache vertreibt Aussätzige und Bettler. So begann am Freitagabend die erste Aufführung des Stückes "Anno 1202 - Der König kommt in die Stadt", das die Klasse 6a des Goldberggymnasiums (GGS) in wochenlanger Arbeit vorbereitet hatte. Als Zuschauer waren Eltern und Verwandte eingeladen.

"Der Weg ist das Ziel", erläuterte Wolfgang Wulz den Sinn der Inszenierung. Als Deutsch- und Geschichtslehrer der Schule hatte der die Gesamtleitung des Projekts übernommen und das Stück im Deutschunterricht vorbereitet. "Die Realisierung war nur möglich durch die Teamarbeit der beteiligten Kollegen", stellte Wulz jedoch klar.

So kümmerte sich Kunstlehrerin Katja Vogler um das Bühnenbild, die Lehrerin für Textiles Werken, Monika Ziegler-Seidl, um die farbenfrohen und detailreichen Kostüme. Musiklehrerin Bettina Gölz sorgte für die passende klangliche Untermalung. In der Fecht-AG wurden Schwertkämpfe geprobt. Eine Szene auf Latein stammte aus der Feder von Dr. Gerhard Vogt und die Englischlehrer Ulrich Mayer und Hans Wrobel übten mit den 31 Schülern der 6a die englische Aussprache für die Darstellung Robin Hoods und seiner Taten.

Besonders froh zeigte sich Wolfgang Wulz darüber, dass mit Ulrike Haußmann eine ehemalige Schulprakti­kantin die Regie übernahm, die zusätzlich eine Ausbildung zur Theaterlehrerin macht. Obwohl sie gerade in ihren Staatsexamensprüfungen steckt, verbrachte sie in den vergangenen fünf Wochen täglich zwei Stunden am GGS.

Nach den Faschingsferien hatte die heiße Phase der Proben begonnen. "Die Inten­tion des Projekts ist es, die Schüler fächerübergreifend zu praktischem Lernen zu bringen", betonte Wolfgang Wulz. Damit könne man alle Kompetenzen, wie etwa Teamfähigkeit vermitteln, die in den neuen Bildungsstandards vorgesehen seien. Schon öfters habe diese Klasse, die den Kunstzug durchläuft, derartige Projekte in Angriff genommen. Vor eineinhalb Jahren war es ein Märchen, letztes Jahr ein Singspiel. Auch auf "Anno 1202 " hatten sich die Kinder intensiv vorbereitet. Nicht nur, dass jeder drei bis vier Rollen übernahm. Zu ihren Charakteren mussten sich die Schüler auch Rollenbiografien der mittelalterlichen Händler, Knechte, Bediensteten oder Mönche ausdenken und diese in Rolleninterviews nachempfinden [mehr darüber...]


5a führt "Karneval der Tiere" auf

An sich ist es Sache eines professionellen Symphonieorchesters, den "Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns darzubieten. Bei entsprechender Umarbeitung kann das auch eine Schulklasse. So die 5a am 17. Juni: Sie spielte das Werk als Singspiel für Kinder auf der bestens für solche "kleineren" Aufführungen geeigneten Werkbühne im Westsaal.

Ein elegant gekleideter Herr (in jeder Szene neu besetzt - es wollten ja alle mitmachen) erklärte dem Publikum, er sei ein Wunderkind gewesen, das nie etwas Gelesenes vergessen habe (traumhaft!), sei der Komponist des Werks und werde die verschiedenen Tierarten (hinter denen wir natürlich verschiedene Typen unserer lieben Mitmenschen zu sehen hätten) vorstellen. Und dann kamen sie und tanzten: die königlichen Löwen, die Elefanten mit ihrem Stampftanz, die Fische in einer suggestiven Wasserlandschaft (Wellen, Luftblasen, bewegte Schlingpflanzen - aus Plastikbahnen, Seifenlauge und Stoffbändern), die spezielle Tierart der Pianisten, im Playback mit farbigen Wedeln auf eine riesige, hochgestellte Tastatur hämmernd, und sehr lebendig auch die Fossilien auf wirbelnden Regenschirmen. Davor schon die Schildkröten: Zuerst eine Art Turbo-Schildkröten, die zum Cancan von Jacques Offenbach flott die Beine fliegen ließen, dann die richtigen, die zu Saint-Saëns' verlangsamter Parodie von Offenbachs Gassenhauer eine artgerechte Zeitlupenversion lieferten.

Natürlich kam die Originalmusik vom Band, aber zwischendurch boten die Kinder auch selbst musikalische Einlagen mit Flöten, Geigen, Xylophonen und Singstimmen. Zum Teil ging es ganz musikpädagogisch zu: Die vom Komponisten verarbeiteten bekannten Melodien wurden im Voraus vorgespielt, damit das geneigte Publikum sie im Stück auch erkannte.

Drei Fächer haben für das Projekt zusammengearbeitet: Natürlich Musik (mit Frau Gölz), dazu die Bildende Kunst (mit Frau Vogler), die den Viechern die passenden Köpfe aufsetzte und auch mit Dschungelbildern einen angemessenen Hintergrund schuf, und schließlich Deutsch, wo die Spielfassung mit den Texten von Herrn Wulz eingeübt wurde.

"Verschollen!"

Theaterstücke im Klassenverband werden hin und wieder auch im "Darstellenden Spiel" einstudiert; nämlich dann, wenn die Schülerinnen und Schüler von sich aus unbedingt ein Theaterstück aufführen möchten.
Jedoch ist die Arbeitsweise im "Darstellenden Spiel" ein wenig anders: Hat einer der Schülerinnen sich eine Geschichte ausgedacht, so werden die Szenen zuerst improvisiert. Dann werden die Sprechtexte soweit wie möglich reduziert, denn das gestische Spiel steht im Vordergrund. Auch verzichten wir auf Requisiten und Bühnenbild, so dass wir uns einer Theaterform annähern, die sich das "Arme Theater" nennt.
Eine Klasse 6 hat so mit beachtlichem Erfolg ihr selbst geschriebenes und inszeniertes Stück "Verschollen!" aufgeführt, das von der Odyssee einer Schullandheim Fahrt erzählt.

"Wilde Hühner und Pygmäen"

Fächerübergreifendes Langzeitprojekt in Klasse 6 unter Beteiligung der Fächer Deutsch, Bildende Kunst/Darstellendes Spiel und Musik auf der Grundlage des Jugendbuchs "Die Wilden Hühner" von Cornelia Funke. Gestaltung eines Schaufensters und Präsentation von Spiel- und Tanzszenen (Hühnerrap) beim Sindelfinger Adventskalender 2001. Zwei Theateraufführungen für die Klassen 5 und Eltern, Freunde, Bekannte, Ehrengäste, Presse im Frühjahr 2002. Wiederaufnahme am Schuljahrsende mit drei Aufführungen für benachbarte Grundschulklassen. 2. Preis beim Wettbewerb "Der Goldene Floh 2002.

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